Seit 1. März 2020 gilt für Kinder in Kindertagesstätten, dass sie gegen Masern geimpft sein müssen.

Eine Klage gegen diese verpflichtende Masernimpfung hat das Bundesverfassungsgericht Mitte Mai abgewiesen mit der Begründung, die Interessen der Impfgegner und ihre Kinder müssten gegenüber dem allgemeinen Interesse an der Abwehr infektionsbedingter Risiken zurücktreten. Die Masernimpfung solle nicht nur das jeweilige Kind schützen, sondern gleichzeitig die Weiterverbreitung der Masern verhindern.


Quelle:
Az.: 1 BvR 469/20 und BvR 470/20