Im Jahr 2017 gingen nach Schätzungen der Pharma-Marktforschungsfirma IQVIA mehr als 53 Millionen Packungen homöopathischer Präparate über die Verkaufstische deutscher Apotheken.

Das klingt zwar nach viel, tatsächlich aber wären das 2 Millionen Packungen oder rund 3,6 % weniger als im Vorjahr. Nicht nur die Patienten kauften weniger Homöopathika, auch Ärzte verordneten die Präparate seltener auf Rezept: Bei Kassenpatienten sank die Zahl der auf Kosten der GKV abgegebenen Packungen um gut 14 %, bei Privatversicherten um rund 7 %. Ob der Rückgang im Zusammenhang steht mit der im vergangenen Herbst lauter gewordenen Kritik am Heilpraktikerwesen (wir berichteten auch in Der Allgemeinarzt 16/2017), ist unklar.


Quelle:
dpa