Größere Schwankungen des systolischen und diastolischen Blutdrucks von Messung zu Messung können zu nachteiligen Veränderungen der kardialen Struktur und der systolischen wie diastolischen Herzfunktion führen.

So lautet das Fazit der sog. CARDIA-Studie. Diese Studie startete Mitte der 1980er-Jahre, mehr als 2.400 Probanden sind daran beteiligt, die damals zwischen 18 und 30 Jahre alt gewesen waren. In Intervallen zwischen 2 und 5 Jahren wurde der Blutdruck der Probanden insgesamt achtmal gemessen. 25 Jahre nach Aufnahme in die CARDIA-Studie unterzog man die dann im Mittel 50 Jahre alten Studienteilnehmer zudem einer Echokardiografie, in der die linksventrikuläre Masse und eine Reihe von kardialen Funktionsparametern bestimmt wurden

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Quelle:
Chike C et al. (2020) JAMA Cardiol. DOI: 10.1001/jamacardio.2020.0799