01.09.2010 Test erleichtert KHK-Diagnose

Der Test wurde von Medizinern aus Marburg, Salzburg und Lausanne entwickelt und seine Praxistauglichkeit in einer Anwendungsstudie mit mehr als 1.200 Patienten in 70 Hausarztpraxen erprobt.
Letztlich fließt eine Kombination aus fünf verschiedenen Merkmalen in die klinische Entscheidungshilfe ein. Erstmals wird dabei auch die Selbsteinschätzung des Patienten berücksichtigt. Glaubt der Patient, dass seine Brustschmerzen vom Herzen kommen, so sei die Wahrscheinlichkeit für eine KHK erhöht, begründen die Studienautoren dies.
Die weiteren Kriterien sind „Alter/Geschlecht“, „bekannte Herzerkrankung“, „Schmerzverstärkung bei körperlicher Anstrengung“ und „Schmerz ist durch Palpation nicht reproduzierbar“.
Philipps-Universität Marburg. Bösner S et al. (2010) CMAJ online. DOI: 10.1503/cmaj.100212
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