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03.09.2010 Telomerlänge bestimmt Krebsrisiko

Telomere gewährleisten die Stabilität von Chromosomen. Je länger sie sind, umso geringer fällt das Krebsrisiko aus.

So lautet das Fazit einer italienisch/österreichischen Forschergruppe, die dazu 787 ursprünglich krebsfreie Teilnehmer der prospektiven Bruneck-Studie von 1995 bis 2005 beobachtet hatte. 92 Teilnehmer erkrankten in diesem Zeitraum an Krebs.

Im Vergleich zu durchschnittlich langen Telomeren, war die Krebsinzidenz bei kurzen Telomeren um 60 % erhöht und lag gegenüber den Trägern von besonders langen Telomeren sogar fünfmal höher. Auch die Krebsmortalität war mit der Telomerlänge assoziiert. Zwischen Frauen und Männern ergaben sich keine Unterschiede.

Willeit P et al. (2010) JAMA 304 (1): 69–75

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