18.10.2011 Geschlechtsspezifische Therapien sind notwendig

Untersuchungen des Stoffwechselprofils im Blut zeigen signifikante Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München hatten 131 Stoffwechselverbindungen im Blutserum von 3.000 Probanden der KORA-Bevölkerungsstudie analysiert. Bei 101 Substanzen fanden sie geschlechtsspezifische Unterschiede, vor allem betraf dies Fette, Aminosäuren und Ester-Verbindungen.

Die Forscher folgern daraus, dass Männer und Frauen molekular zwei völlig unterschiedlichen Kategorien zuzuordnen seien, und für diese würden demnach auch geschlechtsspezifische Ansätze zur Therapie von Erkrankungen benötigt.

Helmholtz Zentrum München; Mittelstrass K et al. (2011) PLoS Genet 7(8). DOI:10.1371/journal.pgen.1002215

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