05.10.2011 Entscheidung für Vertrautes

Das haben Psychologen der Universität des Saarlandes durch die Messung von Hirnströmen nachweisen können. Schon das bloße Wiedererkennen z. b. eines Objektsbeeinflusst viele Entscheidungen, man lässt sich dabei von einem Vertrautheitsgefühl leiten.
In der Elektroenzephalographie spiegelt sich diese Vertrautheit in den ersten 300 bis 500 Millisekunden wider, während er Abruf weitere Informationen später einsetzt, das zeigten die Experimente an Probanden. Aufgrund dieser frühen Hirnantwort gelang es den Wissenschaftlern, die Antworten der Versuchspersonen vorherzusagen.
Sie folgern: „ Wenn wir wissen, dass wir uns von vertrauten Dingen leiten lassen, sollten wir uns das in schwierigen Situationen bewusst machen und eine kritische Distanz dazu einnehmen.“ Universität des Saarlandes
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