14.12.2011 Den plötzlichen Herztod verhindern
Bei Herzinfarkt-Patienten entwickeln sich häufig Komplikationen wie Herzrhythmus-Störungen, die das Risiko für einen plötzlichen Herztod erhöhen können.

Forscher der Charité Berlin haben nun eine Methode entwickelt, um unter Herzinfarktpatienten diejenigen herauszufiltern, die besonders vom plötzlichen Herztod bedroht sind. In der Herz-Magnetresonanztomographie (Herz-MRT) können sie das Ausmaß der Herzmuskelschädigung nach einem Infarkt erfassen und davon das Risiko für lebensgefährliche Komplikationen ableiten. Auf diese Weise lasse sich besser vorhersagen, bei welchen Patienten es sinnvoll und nützlich ist, dass sie vorbeugend einen implantierbaren Kardioverter/Defibrillator (ICD) erhalten.
Charité – Universitätsmedizin Berlin
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