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09.09.2008 Podcast: Blutzuckermessgeräte - Vergleich von Äpfeln mit Birnen?

Geräte zur patientennahen Sofortdiagnostik von Glukose- und HbA1c-Werten sind bequem einsetzbar und erlauben direkte Therapieentscheidungen. Prof. Peter Luppa, München, erklärt im Allgemeinarzt-Podcast Fallstricke und Grenzen der Anwendung.
Ein Diabetespatient bei der Blutzuckerselbstmessung.

Patientennahe Sofortdiagnostik – das „Point of Care Testing“, abgekürzt POCT – wird bei Hausärzten zunehmend beliebter. Auch die Patienten nutzen zur Kontrolle ihrer Therapie POCT-Geräte. Doch messen all diese Geräte die Glukose ohne Störungen, präzise und richtig? Ersparen sich Ärzte wirklich den Weg über ein Labor?

Nein, sagt Professor Peter Luppa, vom Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie der TU München. Im aktuellen Allgemeinarzt-.Podcast erklärt er, warum die bequemen Geräte in der Praxis durchaus problematisch sein können.

POCT-Messungen streuen stark nach oben oder unten, die Geräte zeigen systematische Abweichungen vom Referenzwert eines Zentrallabors. Grund ist die unterschiedliche Mess-Methodik der Hersteller, die zu jeweils anderen Ergebnissen führt. Zudem sind die in POCT-Systemen verwendeten Enzyme oft anfällig für Störungen durch andere Substanzen, etwa Ascorbinsäure. 

Für die Verlaufskontrolle des Diabetes sind die Handmessgeräte aber dennoch sinnvoll und wichtig.

Hier kommen Sie direkt zum Podcast Blutzuckermessung mit POCT-Geräten.

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