13.12.2011 Bei Nackenschmerzen auch an Migräne denken

Darauf weist die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) hin. Erklären lasse sich der Zusammenhang zwischen Kopf- und Nackenschmerzen durch Verbindungen zwischen dem Trigeminusnerv, der für die Wahrnehmung von Schmerzen im Gesicht , dem vorderen Teil des Kopfes und den Hirnhäuten zuständig ist, und dem großen Hinterhauptsnerv, der den Hinterkopf und den Nacken innerviert.
Fasern beider Nerven treffen im Gehirn aufeinander, sodass eine durch Migräneattacken bedingte vermehrte Aktivität des Trigeminusnerven zu Schmerzen im Nacken und Hinterkopf führen kann. Röntgenuntersuchungen oder Kernspintomographien der Halswirbelsäule seien dann nicht sinnvoll, so die DMKG.
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