Aktuelle gehirnphysiologische Erkenntnisse nehmen Abstand von der klassischen Grenzziehung zwischen Psyche und Körper. Hausärzte, die sich zum Manual-Mediziner weiterbilden, können sich diese Erkenntnisse im Praxisalltag zu Nutze machen.
Die moderne Manuelle Medizin bietet Hausärzten einen Zugang zum Patienten, der pathogenetische Zusammenhänge in besonders effektiver Weise nachvollziehbar macht und für die Therapie nutzt. Denn manualmedizinische Techniken, wie sie am Dr. Karl-Sell-Ärzteseminar (MWE) in Neutrauchburg gelehrt werden, erreichen nicht nur die Gelenke, Muskeln und Faszien: Sie nehmen auch Einfluss auf die Ebenen, auf denen Befinden, Verhalten, Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung gesteuert werden.
Grundlagenforscher und Neurowissenschaftler bestätigen die Wirksamkeit: Der Einfluss auf die neurophysiologischen Systeme der Schmerzrezeption und -verarbeitung ist nach aktuellen Studienergebnissen evident.
Moderne Therapietechniken erlernen
Als größtes Weiterbildungsseminar in Deutschland setzt sich das Dr. Karl-Sell-Ärzteseminar (MWE) dafür ein, dass die bahnbrechenden Erkenntnisse der Hirnforschung in die Lehren der Manuellen Medizin einfließen und auch europaweit Standard werden.
In den 320 Unterrichtseinheiten der Weiterbildung zum Manual-Mediziner lernen die Teilnehmer die Vorteile des funktionellen Denkens für die tägliche Praxis kennen. Die Diagnosefähigkeiten über den Tastsinn der Hände auszubauen, steht neben der Vermittlung modernster manualtherapeutischer Techniken im Blickpunkt. Für deren gefahrlose Anwendung sind die palpatorischen Fertigkeiten essenziell.
Sanfte Manipulation in die freie Richtung
Durch die Technik der sanften Manipulation, die das Dr. Karl-Sell-Ärzteseminar (MWE) maßgeblich weiterentwickelt und in sein Lehrprogramm aufgenommen hat, lässt sich eine schmerzhafte Behandlung oder gar Schädigung des Patienten ausschließen.
Darüber hinaus verfolgt das Dr. Karl-Sell-Ärzteseminar (MWE) konsequent die manipulative Behandlung in die sogenannte freie Richtung. Eine Steigerung des nozizeptiven Inputs wird dadurch ausgeschlossen. Stattdessen spricht eine Behandlung in die freie Richtung vor allem schmerzhemmende Systeme an und vermindert damit auch die Intensität der motorischen Systemaktivierung.
- Zum zweiten Teil der Monitor-Serie: "Ertasten von Funktionsstörungen mit den Händen - Einblick in die Manuelle Diagnostik"
- Zum dritten Teil der Monitor-Serie: Manuelle Medizin – eine unverzichtbare Ergänzung für den Hausarzt
- Lesen Sie mehr über die Weiterbildung zum ManualMediziner unter www.manuelle-mwe.de.
Impressum
Der Allgemeinarzt 1/2010, Verlag Kirchheim + Co GmbH, Kaiserstr. 41, 55116 Mainz, Telefon 06131/96070-0
Redaktion: Stefan Lummer, mit freundlicher Unterstützung des Dr. Karl-Sell-Ärzteseminar (MWE), Neutrauchburg
Podcast
Weitere Hintergründe zum Thema Manuelle Diagnostik und Therapie sowie zu verschiedenen Aspekten der Weiterbildung auf diesem Gebiet, können Sie sich auch im dazugehörigen




