In Deutschland erleiden jährlich schätzungsweise 253.000 Kinder im Wachstumsalter einen Knochenbruch. Bei der Diagnose gilt das Röntgenbild als Mittel der Wahl.

Doch gerade bei Handgelenks- und anderen Armbrüchen bietet in vielen Fällen die Ultraschalldiagnostik eine Alternative. Da Kinder etwa 10-mal empfindlicher auf Röntgenstrahlen reagieren als Erwachsene, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM), die kleinen Patienten – wann immer es möglich und sinnvoll ist – mittels Ultraschall zu untersuchen. So könnten sehr häufig vorkommende Handgelenksbrüche in 9 vor 10 Fällen rein sonografisch diagnostiziert und kontrolliert werden. Bei Ellenbogenbrüchen ließen sich 70 % und an der Schulter sogar drei Viertel der Röntgenbilder einsparen.