Stürze in fortgeschrittenem Alter sind gefürchtet und können fatale Folgen haben. Wie lassen sich Gefahren erkennen und wie kann man Stürze verhindern?

Statistisch gesehen stürzt in Deutschland jeder dritte Mensch im Alter über 65 Jahre mindestens einmal im Jahr. Die Folge der rund 5,5 Millionen Stürze sind etwa 200.000 Brüche jährlich. Für etwa 1.000 Betroffene endet der Sturz unmittelbar tödlich, häufig auf einer Treppe.

Langfristig kann ein Sturz und seine Folgen die Selbstständigkeit stark einschränken und in Pflegebedürftigkeit münden. Doch auch ohne Knochenbruch beeinträchtigt ein Sturz das Alltagsleben oft massiv. Die Betroffenen entwickeln nach einem solchen Ereignis nicht selten massive Ängste vor einem erneuten Sturz und schränken ihre Mobilität drastisch ein. Dies führt zum Verlust von Fitness und Muskelkraft, was wiederum die Sturzgefahr erhöht - ein Teufelskreis.

Welche Ursachen eine erhöhte Sturzgefahr haben kann, wie man sie erkennt, welche Maßnahmen zur Prophylaxe sinnvoll sind und wie es medikamentös gelingen kann, die Sturz- und Frakturrate zu senken, wird in unserem neuen Okomed Dialogcenter behandelt..